Dachschindeln


Dachschindeln : Schindeln sind ein Bauprodukt, das aus Holz, Schiefer, Ton, Faserzement, Bitumen? oder Aluminium erzeugt wird. Schindeln sind die älteste Form der Dachdeckung. Schon im Altertum wurden flache Steine schuppenförmig über dem Dach ausgelegt, so dass Wasser ablaufen, aber nicht in den Innenraum eindringen konnte. Je nach vorhandenen Materialien wurden auch Rindenstücke verwendet, denen Holzschindeln folgten. Durch Ausgrabungen und Forschungen von Höhlenmalereien zeigt sich deutlich, daß der Mensch schon vor vielen tausend Jahren zum Errichten seiner Zelte und später beim Bau seiner Hütten Holz als zentralen Baustoff gebrauchte. Mit Fellen, Reisig, Stroh, Schilf und Baumrinden wußte er die Dächer und Wände der ersten Behausungen gegen Wind und Kälte abzuschirmen. Bis ins frühe Mittelalter war die Holzschindel in fast ganz Europa das am weitesten verbreitete Dachdeckungsmaterial. Bis zur Zeit der Karolinger galten Schindelbedachungen selbst bei vornehmen Gebäuden als allgemein üblich.Jedoch wurde oft bei einfachen Häusern auf billigere Materialien wie Reet (Schilf) zurückgegriffen. Selbst im 18. Jahrh. waren Weichdächer in Deutschland die überwiegende Bedachungsform. Infolge Holzknappheit wurde das Schindeldach aber mehr und mehr von Ziegel und Schiefer verdrängt. Die großen europäischen Schiffsflotten verschlangen durch die Seekriege und Entdeckungsreisen unendlich viel Holz. Im Küstenbereich der nördlichen Länder und der Mittelmeerländer wurden für den Schiffsbau die Wälder (bis tief ins Binnenland) rücksichtslos und ohne entsprechende Nachpflanzung abgeholzt. Eine weitere Ursache für den Rückgang des Schindeldaches war das erhöhte Brandrisiko. In den immer größer werdenden Städten entstanden große Brände wegen unzureichenden Löschmöglichkeiten und enger mittelalterlicher Bebauung immer häufiger und führten teilweise auch zum Verbot des Schindeldaches. In Millionen von Jahren entwickelte sich in den verschiedenen Vegetationszonen der Erde eine Vielzahl von Laub- und Nadelbaumarten. In Europa konnten sich aber während der Eiszeiten viele Baumfamilien durch die Ost-West-Richtung der Alpen nicht nach Süden ausdehnen und starben aus. Gegenüber Amerika gibt es deshalb bei uns relativ wenig Holzarten. Dies ist in Nordamerika anders, da die Gebirgsketten der Rocky Mountains und Apalachen in Nord-Süd-Richtung verlaufen und sich die Baumgrenzen während der Klimaverschlechterungen nach Süden ausdehnen konnten. In der Regel wurden zur Schindelherstellung die Baumsorten verwendet, die vor Ort verfügbar waren. In waldreichen und höhergelegenen Gebieten hat das Schindeldach bei Wohn-und Bauernhäusern bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüßt. Auch das Legschindeldach in den Alpen ist wegen seiner besonderen Ausstrahlung durch keinen anderen Baustoff zu ersetzen. Um 1987 wurden in Südtirol noch ca 10.000 Schindeldächer vermutet. Im Norden Deutschlands werden hauptsächlich Eichenschindeln, im Erzgebirge und Böhmerwald Fichten-Nutschindeln, im Schwarzwald Fichtenschindeln, im Raum Hessen Buchenschindeln und im Alpenraum vornehmlich Lärchenschindeln verwendet. In den sturmreichen Küstengebieten hat sich die Holzschindel an Kirchen und Windmühlen hervorragend bewährt. Im hohen Norden schützt die kunstvoll verlegte Holzschindel seit Jahrhunderten die mit hoher Zimmermannskunst erbauten Stabkirchen. Die Urform, die Legschindeln, waren mit Steinen beschwert. Es gab auch aus Ton gebrannt Schindeln, die die alten Römer \"scandula\" nannten, heute bezeichnet man diese als Biberschwanzziegel. Auch aus Schiefer werden wegen seiner guten Spaltbarkeit und Haltbarkeit Schindeln hergestellt. Bitumenschindeln, Schindeln aus Zementfaser und solche aus Aluminium runden das Spektrum ab. Meist werden Schindeln an extremen steilen Dächern, zum Beispiel Kirchtürmen verwendet. Sie werden grundsätzlich angenagelt. Holzschindeln werden in den Alpen-Ländern hauptsächlich aus Lärchenholz gefertigt. Geeignet sind nur Bäume, die eine sogenannte \"Linksdrehung\" aufweisen. Es gibt zwei Arten, die sich durch ihre Herstellung unterscheiden: Man unterscheidet zwischen Sägeschindeln und sogenannten Brettschindeln. Letztere sind aus Lärchenholz heute noch in Kärnten und der Steiermark abzutreffen. Sie sind früher eine Notlösung gewesen, wenn man sich aus Mangel an geeignetem Rohmaterial und finanziellen Mitteln keine \"richtigen\" gespaltenen Schindeln leisten konnte. Diese Dachdeckung ist wenig haltbar und bedarf ständiger Wartung. Im Gegensatz zu den Brettschindeln sind Sägeschindeln im Wandbereich in allen Holzarten üblich und in allen Größen erhältlich. Die Rentabilität ist sehr gut und vor allem die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sind für Architekten eine breite Basis für neue Planungsideen. Sägeschindeln als Dachdeckung sind nur mit besonders haltbaren Holzarten überhaupt sinnvoll, beispielsweise der kanadischen Alaska-Zeder. Hier gibt es in Deutschland sogar ein Prüfzeugnis als \"Harte Bedachung\" nach DIN 4102 Teil 7. Das bedeutet, Sägeschindeln aus Alaska-Zeder sind brandtechnisch ähnlich wie ein Ziegeldach einzustufen. Spaltschindeln werden hergestellt, indem man eine Rohschindel vom Block spaltet, entweder hydraulisch oder herkömmlich mit Spaltmesser und Schlegel. Das Holz wird vorzugsweise im Winter gefällt worauf man es ablängt, spaltet und mit einem breiten Messer, welches auf beiden Seiten einen Griff aufweist, nachbearbeitet. Dieses Messer wird auch als Ziehmesser bezeichnet. Um die Rohschindel für diesen Vorgang festhalten zu können, wurde in ganz Mitteleuropa immer das gleiche Instrument benutzt, der Schneidesel (Bschniedesel, Heinzelbank, usw.). Durch das Spalten wird der natürliche Faserverlauf des Holzes nicht zerstört. Bei Nässe streckt sich das Holz durch seine Linksdrehung und es liegt flach auf dem Dach, beim Trocknen hingegen dreht es sich leicht und es entstehen Spalten, welche das Trocknen begünstigen. Durch diesen Effekt und der Tatsache, daß Spaltschindeln sowieso nie satt aufeinanderliegen, ist eine optimale Lebensdauer der Spaltschindeln erreicht worden. Früher konnte man bei Spaltschindeln aus Fichtenholz oder Lärchenholz Haltbarkeiten von 30-40 Jahren, bzw. 50-70 Jahren erreichen. Dies ist aber heute aus verschiedenen Gründen (schlechteres Holz, Umwelt, andere Dachkonstruktionen, etc.) nicht mehr realistisch. Heute liegen die Haltbarkeiten bei Fichte und Lärche im Dachbereich zwischen 12 und 25 Jahren, möchte man höhere Haltbarkeiten erreichen, so ist das bei den heimischen Hölzern nur mit Imprägnierung zu schaffen, oder man weicht gleich auf haltbarere Hölzer aus, wie Rot-Zeder (thuja plicata) und Alaska-Zeder (chamaecyparis nootkatensis). Spaltschindeln werden im Denkmalschutzbereich in geringen Mengen außerdem noch aus Eiche hergestellt, sowie aus Kastanie Hinsichtlich der Verdeckungsweise unterscheidet man Scharschindeldächer und Legschindeldächer. Das Scharschindeldach eignet sich hauptsächlich für steil geneigte Dächer. Die Schindel werden dabei, im Allgemeinen mit dreifacher Überdeckung, auf eine Lattung aufgenagelt. Das Legschindeldach ist für flache Dachneigungen gebräuchlich. Die Schindeln werden - ebenfalls mit dreifacher Überdeckung lediglich aufgelegt. Die Befestigung erfolgt durch sogenannte Schwersteine die auf Schwerstangen auflegen und damit die Schindel am Dach sichern. Das Legschindeldach muß alle 4 Jahre umgedeckt werden. Wobei eine noch nicht der Witterung ausgesetzte Seite der Schindel nach oben kommt. So können die Schindel viermal verwendet werden. Seit der sensationellen Einführung der Designer-Collection „NOBLESSE“ beginnt sich die Dachkultur zu Dachschindeln Dachzubehör Dachpfannen verändern. Der farbige Dachziegel wird nun seinen Siegeszug fortsetzen. Dachschindeln Auch die Dachzubehör Großpfanne „FUTURA“ Dachpfannen eröffnet mit edlen Glasuren Dachschindeln ausdruckstarke Gestaltungsmöglichkeiten. In einer technologisch höchstwertigen Dachpfannen und damit Dachschindeln sehr wirtschaftlichen Dachzubehör Großserienfertigung produzieren wir attraktive Farben wie Blau, Grün, Dachschindeln Braun Dachpfannen und Schwarz. Dachzubehör Der Hohlfalzziegel in prägnanter Optik Einmalig in Dachschindeln Form und Funktion ist dieser neue Dachpfannen Hohlfalzziegel im Großformat. M. C. Ludowici ist es dabei Dachschindeln gelungen, die seit Jahrzehnten beliebte Optik der Dachpfannen Dachzubehör S-Pfannendeckung Dachschindeln beizubehalten und dennoch optisch und technisch Einmaliges zu schaffen. Die Dachzubehör Dachschindeln Dachpfannen Tragfähigkeit bietet mit dem Dreifachen des für Biberschwanzziegel vorgeschriebenen Wertes Dachschindeln beruhigende Dachpfannen Sicherheitsreserven. 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Dachzubehör Diese haben das komplette Dach eingedeckt und nur noch den Dachschindeln Platz für die Dachpfannen Fenster freigelassen. Der Einbau der Fenster findet heute (leider regnet es heute zum ersten mal seit Beginn der Dacharbeiten) statt. Ich hoffe, dass mir die Bude nicht doch noch \"absäuft\". Die Dachschindeln Innendämmung wird erst dann gemacht, wenn der Boden des Dachzubehör Dachbodens wieder eingebaut ist. haben sich Dachdeckermeister- und Malermeisterbetriebe, Dachpfannen Dachzubehör Bautenschutz- und Dachschindeln Dachbeschichtungsbetriebe. Oberflächen der Dachpfannen sorgen für Dachzubehör Dachschindeln Dachpfannen Langzeitästhetik. Für die optischen Eigenschaften der Dachsteine spielt die Dachpfannen Oberflächenstruktur eine maßgebliche Rolle. So werden z. B. die Braas Dachschindeln Dachzubehör Dachpfannen in zwei verschiedenen Oberflächen angeboten: \"Matt\" und Dachschindeln \"Seidenmatt\". Dachsteine in matter Optik gelten als Standard und werden in vielen Formen und Dachschindeln Dachzubehör Farben eingesetzt. Der seidenmatte Schimmer hingegen unterstreicht den gehobenen Dachzubehör Anspruch der Hausbewohner und bietet deutliche Dachpfannen Vorteile. Dachschindeln Dachzubehör Oberflächenveredelung aufgetragen, die hohen Schutz gewährleistet. Dachschindeln Dieses Dachpfannen Verfahren bewirkt, dass Ablagerungen wie Rußpartikel, Algen oder Dachschindeln Moose kaum Halt finden. Ein weiterer Dachzubehör Vorteil: Die seidenmatte Dachschindeln Oberfläche wird bei Niederschlag gleichmäßig von einem geschlossenen Wasserfilm benetzt.

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